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Preise richtig kalkulieren!

Warum wird dieses Programm so gern genutzt?

Preiskalkulationen sind für einen Unternehmer überlebenswichtig. Die Literatur verweist auf Methoden, die aber mehr für große Unternehmen mit Markenartikeln geeignet sind. Ein Einzelhändler wird sich schon Gedanken hinsichtlich der Preisflexibilität machen, aber deshalb Untersuchungen und Berechnungen anstellen? Der Aufwand ist zu groß, hierfür wird das Gespür des Kaufmannes angewandt. Das Gespür sagt dem Kaufmann, ob es sich lohnt den Preis zu reduzieren, um über die zusätzlich verkaufte Menge mehr Gewinn zu erwirtschaften; oder ob eine Preiserhöhung überhaupt noch Gewinn bringt.
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Oftmals hat der Einzelhändler im Laufe der Jahre empirisch einen Faktor gefunden (z.B. Verkaufspreis=Einkaufspreis*Faktor und umgekehrt). Ändern sich jedoch die betrieblichen Aufwendungen, wird zusätzliches Personal eingestellt, ein neuer Standort bezogen und anderes mehr, so stimmt der Faktor nicht mehr. Es beginnt ein Experimentieren mit dem Preis, Kosten werden gespart - sehr oft die Falschen, Unruhe entsteht im Unternehmen und wenn nicht genügend Reserven oder auch etwas mehr Glück vorhanden ist, so kann dies das Ende des Handelsgeschäftes sein.
Im Preis liegt der Gewinn oder Verlust eines Unternehmens. In der Betriebswirtschaft und im Marketing nehmen Preis und Preisgestaltung eine der zentralen Rollen ein. Die dargestelten Instrumente und Methoden sind jedoch für Großunternehmen und Konzerne - auf Markenprodukte (Brands) - anwendbar. Der Einzelhändler, Werkstattinhaber oder ein Geschäftsmann, der mit Handelsware umgeht, braucht einfache Kalkulationsmethoden, denn der Gewinn und Verlust liegen im Preis.
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Die vorgestellten Rechenwege wurden in mehreren Unternehmen in Amerika und in Deutschland viele Jahre erfolgreich angewandt, verbessert und vereinfacht. Ergänzende Tabellenblätter zeigen die Auswirkungen des Produktes/Sortimentes auf das Betriebsergebnis. Dies ist besonders wichtig, wenn der Handel unlukrative Komplementärwaren führen muß, wobei die Verluste mit anderen Sortimenten ausgeglichen werden.
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Unbedingt soll angemerkt werden, daß eine einmalige Kalkulation nicht ausreicht! Marktbeobachtung, das Gefühl für Trends, richtige Marktkommunikation (Werbung) sind nach wie vor wesentliche Tätigkeiten und Eigenschaften eines erfolgreichen Geschäftsmannes / einer erfolgreichen Geschäftsfrau.
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Das Grundgerüst der Kalkulationen sieht wie folgt aus:

Eingaben/Berechnungen
Verkaufspreis
Gewinn
Einkaufspreis
Listeneinkaufspreis netto nach unten oben und unten =
Lieferantenrabatt - - +
Zieleinkaufspreis = = =
Lieferantenskonto - - +
Bareinkaufspreis = = =
Bonus - - +
Bezugskosten mit Rabatt = = =
Bezugskosten + + -
Bezugs- oder Einstandspreis = = =
Handlungskosten + + -
Selbstkostenpreis = = =
Gewinn + Differenz -
Barverkaufspreis = = =
Kundenskonto + - -
Zielverkaufspreis = = =
Kundenrabatt + - -
Listenverkaufspreis netto = = =
Mehrwertsteuer + - -
Verkaufspreis brutto = unten und oben von unten


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Legende: Die Kalkulationsrichtung in der Tabelle wird durch "von oben", "unten und oben" und "von unten" angegeben.

erforderliche Eingabe
Ergebnis
alternative Eingaben bzw. Berechnungen


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Entstehung des Programmes

Dieses Programm wurde 1986 bei einem Consulting eines südamerikanischen Unternehmens in der Pragrammiersprache BASIC für einen programmierbaren Taschenrechner entwickelt. 1988 wurde eine Routine für Supercalc geschrieben. 1992 erfolgte die Adaption für Excel. 1994 folgte eine VisualBasic-Version. Die INTERNET Anwendung wurde jedoch immer wieder heraus gezögert, weil in Gesprächen mit Unternehmern stets Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit angeführt wurden. Obwohl JavaScript nicht für komplexe Berechnungen mit Näherungsrechnungen geeignet ist, wurde 2000 der Versuch unternommen, Teillösungen in JavaScript umzusetzen.



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